Loch im Zahn: Symptome, Ursachen und wann eine Füllung nötig ist

Frau kontrolliert im Spiegel ihren Backenzahn, der zwei kleine braune Stellen hat.
Auch wenn es nicht wehtut – eine kleine braune Stelle am Backenzahn kann ein Hinweis auf Karies sein.

Ein Loch im Zahn zählt zu den häufigsten Zahnproblemen und kann an unterschiedlichen Stellen am Zahn entstehen. Nicht immer steckt Karies dahinter. Erfahren Sie, woran Sie ein Zahnloch erkennen und welche Füllungsarten und Materialien für die Versorgung infrage kommen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Karies ist nicht die einzige Ursache für ein Loch im Zahn

Hinter einem Loch im Zahn steckt häufig Karies, aber auch Brüche, Zahnhalsdefekte, Abnutzung oder undichte alte Füllungen können dazu führen, dass Zahnsubstanz verloren geht.

Nicht jeder Defekt sitzt an derselben Stelle

Ein Loch im Zahn kann sich auf der Kaufläche, zwischen den Zähnen, am Zahnhals oder unter einer älteren Füllung zeigen und stellt je nach Lage, Größe und Tiefe unterschiedliche Anforderungen an die Behandlung.

Ein Loch im Zahn benötigt eine professionelle Behandlung

Ein Loch im Zahn heilt nicht von allein. Vereinbaren Sie deshalb möglichst früh einen Zahnarzttermin. KU64 berät Sie zu passenden Füllmaterialien, Behandlungsmöglichkeiten und Kosten.

Wenn ein Loch im Zahn Beschwerden macht

Manche Betroffene bemerken zunächst nur eine raue Stelle oder einen dunklen Fleck, andere reagieren empfindlich auf kalte, heiße oder süße Reize oder haben Schmerzen beim Kauen. Dahinter kann sich ein Loch im Zahn verbergen. Es kann an ganz unterschiedlichen Stellen entstehen, etwa im Frontzahn, im Backenzahn, zwischen den Zähnen oder am Zahnhals. Vor allem im Anfangsstadium bleibt ein Loch im Zahn zunächst oft unbemerkt und ist weder im Spiegel gut zu erkennen noch mit der Zunge sicher zu ertasten. Treten erste Symptome auf, ist der Defekt bereits fortgeschritten, sodass er vom Zahnarzt behandelt werden sollte. Welche Füllarten und -materialien dann infrage kommen, hängt von der Lage und Größe des Lochs im Zahn ab. Doch je früher Sie mit Ihren Beschwerden zu uns kommen, desto schonender können wir bei KU64 Ihren Zahn erhalten.

Was ist ein Loch im Zahn?

Ein Loch im Zahn entsteht, wenn bereits feste Zahnsubstanz verloren gegangen ist. Ein Zahnloch kann verschiedene Ursachen haben und ist nicht immer allein die Folge von Karies. Je weiter sich der Defekt ins Zahninnere ausbreitet, desto mehr verliert der Zahn an Stabilität, Schutz und Belastbarkeit. Da sich die verlorene Zahnsubstanz nicht von selbst wieder aufbaut, sollten Sie ein Loch im Zahn immer von Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin abklären und passend versorgen lassen.

So erkennen Sie ein Loch im Zahn

Nicht jedes Zahnloch ist sofort klar als Loch zu erkennen. Häufig verändert sich der Zahn zunächst nur leicht, bevor ein sichtbarer Defekt entsteht. Je nach Stadium können Farbe, Oberfläche und Festigkeit der Zahnsubstanz unterschiedlich auffällig werden.

Anfangsstadium

Im Anfangsstadium zeigen sich oft nur kleine Veränderungen an der Zahnoberfläche. Dazu gehören weiße, kreideartige Stellen, leichte braune Verfärbungen oder eine matte Oberfläche. Manche Betroffene bemerken zusätzlich eine leichte Empfindlichkeit, obwohl noch kein deutliches Loch sichtbar ist.

Fortgeschrittenes Stadium

Ist der Defekt weiter fortgeschritten, können dunkle Stellen, kleine Vertiefungen oder ein geschädigter Bereich am Zahn erkennbar sein. Der Zahnschmelz wirkt an dieser Stelle in manchen Fällen rau, uneben oder brüchig.

Symptome: Diese Beschwerden zeigen sich bei einem Loch im Zahn

Ein Loch im Zahn macht sich nicht immer sofort bemerkbar. Zunächst können auch gar keine Beschwerden auftreten. In anderen Fällen kommen zu den optischen Auffälligkeiten weitere, eher unscheinbare Symptome hinzu, zum Beispiel:

  • Empfindlichkeit auf Reize: heiße oder kalte Getränke, Süßigkeiten oder saure Lebensmittel lösen am betroffenen Zahn ein Ziehen, Stechen oder unangenehmes Gefühl aus.

  • Druckempfindlichkeit: Der Zahn reagiert empfindlich, sobald Druck auf ihn trifft, zum Beispiel beim Zubeißen oder Zähneputzen.

  • Raues Gefühl am Zahn: Mit der Zunge fühlt sich eine Stelle am Zahn ungewohnt, scharf oder uneben an.

  • Essensreste bleiben hängen: Nahrung setzt sich immer wieder an derselben Stelle fest.

  • Zahnseide bleibt hängen oder reißt: Beim Reinigen der Zahnzwischenräume bleibt die Zahnseide immer wieder an derselben Stelle hängen oder franst aus.

  • Wiederkehrende Zahnfleischreizung: Das Zahnfleisch reagiert an derselben Stelle immer wieder empfindlich, gereizt oder leicht entzündet.

  • Ungewohntes Gefühl beim Kauen: Der Zahn fühlt sich beim Essen anders an als sonst.

  • Unangenehmer Geschmack im Mund: Im Mund macht sich ein ungewohnter oder störender Geschmack bemerkbar.

  • Mundgeruch: Trotz Zähneputzen bleibt ein unangenehmer Geruch im Mund bestehen.

  • Ziehender oder pochender Zahnschmerz: Es treten wiederholt ziehende oder pulsierende Schmerzen auf, die auch ohne klaren Auslöser spürbar sind.

Diese Ursachen führen zu einem Loch im Zahn

Ein Loch im Zahn entsteht nicht immer auf dieselbe Weise. Hinter dem Substanzverlust können ganz unterschiedliche Auslöser stecken – von einer klassischen Karies bis hin zu mechanischer Belastung oder bereits geschädigten Zahnstellen.

Karies

Am häufigsten entsteht ein Loch im Zahn durch Karies: Bakterien im Zahnbelag wandeln Zucker in Säuren um, die die Zahnhartsubstanz angreifen und so zu einem Defekt führen. Begünstigt wird dieser Prozess vor allem durch zuckerreiche Ernährung und unzureichende Mundhygiene. Zusätzlich können auch individuelle Faktoren wie Mundtrockenheit, die Zusammensetzung des Speichels, die Zahnstruktur, der Zahnschmelz und genetische Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Karies spielen.

Abgebrochene Kanten und kleine Frakturen

Ein Loch im Zahn wird sichtbar, wenn Zahnsubstanz durch feine Risse, abgebrochene Kanten oder Brüche verloren geht. Auslöser kann zum Beispiel der Biss auf sehr harte Nahrungsmittel wie Eis, Nüsse, Bonbons oder Knochen sein. Auch Unfälle oder direkte Gewalteinwirkung wie Stürze oder Schläge kommen als Ursache infrage. Durch den Riss oder die Bruchstelle können Bakterien leichter in den Zahn eindringen und zu Karies führen.

Undichte oder alte Zahnfüllungen

Auch im Bereich einer älteren Füllung kann sich ein Loch im Zahn zeigen. Das kann zum Beispiel passieren, wenn eine Zahnfüllung mit der Zeit undicht wird oder ein Spalt zwischen Füllung und Zahn entsteht. Auch eine ganz oder teilweise herausgefallene Zahnfüllung hinterlässt an dieser Stelle wieder ein offenes Loch im Zahn.

Abnutzung und Erosion

Abnutzung und Erosion können den Zahn so weit schädigen, dass ein Loch zurückbleibt. Wer häufig mit Säuren in Kontakt kommt, zum Beispiel durch Obst, Säfte, Softdrinks oder Magensäure bei Reflux und Erbrechen, kann Zahnsubstanz nach und nach verlieren. Auch mechanische Einflüsse, etwa zu kräftiges Putzen, eine zu harte Zahnbürste oder abrasive Zahnpasten können Löcher im Zahn begünstigen.

Mineralstoffmangel

Ein Mangel an wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen kann die Widerstandskraft der Zähne schwächen. Fehlen dem Körper zum Beispiel ausreichend Vitamin D, Kalzium oder Phosphat, ist die harte Zahnsubstanz weniger stabil und reagiert anfälliger auf Säuren und  Bakterien.

Zähneknirschen und Bruxismus

Auch durch Pressen oder Zähneknirschen geht Zahnsubstanz verloren. Häufig passiert das unbemerkt im Schlaf. Stress und innere Anspannung gelten dabei als wichtige Auslöser. Durch die wiederholte starke Belastung nutzen sich die Zähne nach und nach ab. Feine Risse oder weitere Defekte werden begünstigt.

Ein Loch im Zahn sollte immer zahnärztlich behandelt werden. Vereinbaren Sie deshalb bei den ersten Beschwerden einen Termin beim Zahnarzt. So können wir Ihre Zahngesundheit und die natürliche Ästhetik Ihres Zahns bestmöglich erhalten.

Wo ein Loch im Zahn entstehen kann

Ein Loch im Zahn kann sich an mehreren Stellen bilden. Wo das Loch sitzt, spielt für die Behandlung eine wichtige Rolle. Denn je nach Stelle lässt es sich unterschiedlich gut erkennen, erreichen und versorgen. Besonders häufig sind Bereiche betroffen, in denen sich Beläge leichter festsetzen oder die im Alltag schwerer zu reinigen sind.

Zahnzwischenräume

In den Zahnzwischenräumen bleibt ein Loch im Zahn oft lange unbemerkt, weil dieser Bereich weder im Spiegel gut zu sehen noch mit der Zahnbürste vollständig zu erreichen ist. Gerade wenn Zahnseide oder Interdentalbürsten nicht regelmäßig verwendet werden, können sich dort Essensreste und Plaque leicht festsetzen und Karies entstehen. Deshalb gehören die Zahnzwischenräume zu den häufigsten Stellen für ein Loch im Zahn. Ein Loch in den Zahnzwischenräumen ist häufig erst auf Röntgenbildern, digitalen Scans und Fotos sicher erkennbar. Im Vergleich zu gut sichtbaren Zahnflächen ist die Behandlung von Karies in den Zahnzwischenräumen oft anspruchsvoller. Der Defekt liegt schwerer zugänglich und die Form des Zahns sowie der Kontakt zum Nachbarzahn müssen besonders präzise rekonstruiert werden.

Kauflächen

Auf manchen Kauflächen bilden feine Rillen und Vertiefungen natürliche Nischen, in denen sich Beläge leichter festsetzen und länger halten können. Werden diese Bereiche nicht gründlich gereinigt, kann die Zahnsubstanz dort nach und nach durch Karies angegriffen werden. Entwickelt sich auf der Kaufläche ein Defekt, spricht man von Fissurenkaries.

Zahnhälse

Am Zahnhals ist der Zahn besonders empfindlich, weil der Zahnschmelz dort dünner ist als auf anderen Flächen. Kommt es zusätzlich zu Zahnfleischrückgang durch Parodontose, liegen diese Bereiche freier und reagieren anfälliger auf äußere Einflüsse. Ein Loch am Zahnhals betrifft damit einen sensiblen Übergangsbereich zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel. Auch bei einer falschen Putztechnik oder starkem Druck beim Knirschen auf den Zahn zeigt sich der Substanzverlust häufig am Zahnhals. Die Behandlung muss hier besonders schonend und dicht abschließend erfolgen.

Unter bestehenden Versorgungen

Hinter einem Loch unter einer älteren Füllung, einem Inlay, einer Krone oder Brücke steckt häufig eine sogenannte Sekundärkaries: Sie entsteht, wenn Ränder von Zahnersatz mit der Zeit undicht werden, etwa weil sich das Füllmaterial verändert. Am Kronen- oder Brückenrand können undichte Stellen problematisch werden, zum Beispiel wenn sich der Befestigungszement über Jahre auswäscht oder die Versorgung sich lockert. Bei der Behandlung entfernt Ihr Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin die alte Füllung oder Versorgung in der Regel vollständig, um den Defekt sicher zu beurteilen. Anschließend versorgt Ihr Zahnarzt oder die Zahnärztin den Zahn dicht und stabil neu.

Glattflächen

Auch auf den glatten Außen- und Innenflächen der Zähne kann Zahnsubstanz nach und nach verloren gehen. Zahnfehlstellungen oder eng stehende Zähne können die tägliche Reinigung erschweren und so das Risiko für Karies an diesen Stellen erhöhen. Gerade im Frontzahnbereich wird ein Loch im Zahn oft früher sichtbar, weil schon kleine Veränderungen die natürliche Ästhetik beeinflussen. Entsprechend wichtig ist eine Versorgung, die Ihren Zahn funktional stabilisiert und sich optisch harmonisch in Ihr Lächeln einfügt.

Ein Loch im Zahn lassen Sie am besten professionell bei Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin mit einer Zahnfüllung verschließen. So wird die verlorene Zahnsubstanz ersetzt, Ihr Zahn wieder dicht versorgt und seine natürliche Funktion beim Kauen erhalten. Selbst behandeln lässt sich ein Loch im Zahn nicht sicher oder dauerhaft. Bei KU64 beraten wir Sie ausführlich zur passenden Behandlung, zu geeigneten Füllungsmaterialien und dazu, welche Kosten Ihre Krankenkasse übernimmt.

Welche Kriterien bei der Wahl der Zahnfüllung wichtig sind

Nicht jedes Loch im Zahn wird gleich versorgt. Welche Art der Zahnfüllung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel Zahnsubstanz verloren gegangen ist, an welcher Stelle der Defekt liegt und welche Anforderungen der Zahn dauerhaft erfüllen muss. Unser Ziel bei KU64 ist es immer, den Zahn so zu versorgen, dass er funktional stabil bleibt, möglichst substanzschonend behandelt wird und sich – vor allem im sichtbaren Bereich – ästhetisch harmonisch einfügt. Folgende Kriterien spielen eine Rolle bei der Auswahl der passenden Füllung:

  • Größe des Defekts
    Kleine Defekte lassen sich häufig direkt und substanzschonend mit einer Füllung versorgen, zum Beispiel mit einer zahnfarbenen Kompositfüllung. Bei größeren Defekten reicht eine einfache Füllung nicht immer aus. Dann können Inlays oder andere passgenaue Versorgungen sinnvoll sein, um den Zahn dauerhaft zu stabilisieren.

  • Tiefe des Lochs
    Reicht der Defekt bereits bis an das Zahninnere heran oder ist der Zahnnerv betroffen, genügt eine normale Füllung oft nicht mehr. Dann kann zunächst eine Wurzelkanalbehandlung nötig sein, bevor der Zahn dauerhaft versorgt wird.

  • Kaubelastung im Alltag
    Backenzähne und Kauflächen müssen beim Essen dauerhaft hohe Kräfte aushalten, zum Beispiel beim Kauen von Nüssen, Brotkrusten oder rohem Gemüse. In diesen Bereichen braucht der Zahn deshalb eine Versorgung, die dem Kaudruck standhält und sich präzise in die natürliche Zahnform einfügt, damit er im Alltag zuverlässig funktioniert.

  • Zustand der Zahnsubstanz
    Je mehr gesunde Zahnsubstanz noch erhalten ist, desto schonender lässt sich der Zahn meist behandeln. Sind Zahnwände bereits ausgedünnt, instabil oder stark vorgeschädigt, muss die Versorgung den Zahn zusätzlich stützen und vor weiterem Substanzverlust schützen.

  • Ästhetische Anforderungen
    Im sichtbaren Bereich kommt es nicht nur darauf an, dass der Zahn wieder dicht und stabil ist, sondern auch darauf, dass Form, Farbe und Oberfläche natürlich wirken. Gerade im Frontzahnbereich sollte sich die Versorgung möglichst unauffällig in Ihr Lächeln einfügen.

  • Art des Defekts
    Je nach Entstehungsursache muss die Versorgung nicht nur das Loch im Zahn schließen, sondern auch die zugrunde liegende Schwachstelle des Zahns berücksichtigen. Ist ein Zahn etwa am Zahnhals durch falsche Putztechnik oder Zahnfleischrückgang geschwächt, sollte die Versorgung dort nicht nur dicht abschließen, sondern den sensiblen Bereich auch schonend schützen.

  • Persönliche Voraussetzungen
    Schwangerschaft, Stillzeit, bekannte Unverträglichkeiten oder sehr empfindliche Zahnhälse stellen besondere Anforderungen an die Behandlung. Auch Haltbarkeit, Ästhetik und Kosten spielen bei der Wahl der passenden Versorgung eine wichtige Rolle.

So beugen Sie einem Loch im Zahn vor

Mit der richtigen Pflege und regelmäßigen Kontrollen können Sie viel dafür tun, ein Loch im Zahn zu vermeiden:

  • Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich gründlich: So entfernen Sie Beläge und beseitigen Bakterien, bevor sie die Zahnsubstanz angreifen.

  • Reinigen Sie auch die Zahnzwischenräume: Zahnseide oder Interdentalbürsten helfen dort, wo die Zahnbürste nicht gut hinkommt.

  • Verwenden Sie fluoridhaltige Zahnpasta: Fluorid stärkt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säuren und damit Karies.

  • Achten Sie auf zuckerarme Ernährung: Häufige süße Snacks und Getränke mit Zucker fördern, dass Bakterien Säuren bilden und Karies entsteht.

  • Trinken Sie am besten Wasser statt Softdrinks: Das schützt Ihre Zähne vor zusätzlicher Belastung durch Säure und Zucker.

  • Nutzen Sie bei Zähneknirschen eine individuell angepasste Knirscherschiene: So entlasten Sie Ihre Zähne und schützen Sie sie vor weiterem Abrieb.

  • Lassen Sie Ihre Zähne regelmäßig kontrollieren: So werden erste Veränderungen oft erkannt, bevor ein echtes Loch entsteht.

  • Nutzen Sie professionelle Prophylaxe: Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung hilft, hartnäckige Beläge zu entfernen und Ihr Risiko für Karies zu senken.

  • Schützen Sie Ihre Fissuren mit einer Versiegelung: So verhindern Sie, dass sich in schwer erreichbaren Rillen auf den Kauflächen Karies bildet.

  • Lassen Sie sich bei erhöhtem Risiko individuell beraten: Bei empfindlichen Zähnen, eng stehenden Zähnen oder häufigen Problemen ist eine abgestimmte Vorsorge besonders sinnvoll.

Kontakt und Termin bei einem Loch im Zahn

Sie haben Beschwerden wegen eines Lochs im Zahn, möchten die Ursache abklären lassen oder einen Termin zur Behandlung vereinbaren? Dann sind Sie bei KU64 richtig. Wir beraten Sie persönlich zu den nächsten Schritten, zur passenden Versorgung, zu geeigneten Füllungsmaterialien und auch dazu, welche Kosten Ihre Krankenkasse übernimmt.

Unsere Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 8:00 – 20:00 Uhr

Samstag: 9:00 – 19:00 Uhr

Sonntag & Feiertage: 10:00 – 18:00 Uhr

Kurze Wartezeiten und eine angenehme, entspannte Atmosphäre machen Ihren Besuch bei KU64 so angenehm wie möglich.

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Unsere Zahnarztpraxis in Berlin-Charlottenburg liegt zentral am Kurfürstendamm und ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut erreichbar. Die U-Bahn-Station Adenauerplatz befindet sich nur wenige Gehminuten entfernt. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, stehen Ihnen Parkmöglichkeiten im Hof zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie KU64 auch in Berlin-Mitte, Berlin-Wilmersdorf und Potsdam.

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FAQs – Häufig gestellte Fragen zum Thema Loch im Zahn

Ein Loch im Zahn sollten Sie möglichst früh behandeln lassen, auch ohne Zahnschmerzen. Je eher der Defekt zahnärztlich versorgt wird, desto größer ist die Chance, den Zahn mit einer vergleichsweise einfachen und schonenden Behandlung zu erhalten. Warten Sie zu lange, kann sich das Loch vertiefen und die Zahnsubstanz weiter geschwächt werden. Dadurch steigt oft auch der Behandlungsaufwand. Ein früher Termin hilft also nicht nur, Beschwerden zu vermeiden, sondern oft auch, Ihren Zahn langfristig stabil zu halten.

Ein bereits entstandenes Loch im Zahn heilt nicht von selbst. Sobald die Zahnoberfläche zum Beispiel durch Karies eingebrochen ist, baut sich die verlorene Zahnsubstanz nicht wieder natürlich auf. Anders ist das nur in sehr frühen Stadien: Ist der Zahnschmelz zwar schon angegriffen, aber noch kein richtiges Loch entstanden, lässt sich der Prozess in manchen Fällen mit Fluorid und guter Mundhygiene stoppen oder teilweise rückgängig machen. Bei einem echten Zahnloch ist dagegen eine zahnärztliche Behandlung nötig, damit sich die Karies nicht weiter vertieft und der Zahn erhalten werden kann. Dafür muss Ihr Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin die betroffene Stelle reinigen, die Karies durch Bohren entfernen und den Zahn anschließend mit einer Füllung wieder verschließen.

Nein, ein Loch im Zahn verursacht nicht immer sofort Zahnschmerzen. Gerade am Anfang bleiben viele Defekte lange unbemerkt und verursachen zunächst keine oder nur sehr leichte Beschwerden. Schmerzen treten oft erst dann auf, wenn tiefere Zahnschichten betroffen sind oder der Zahn empfindlich auf Kälte, Wärme, Süßes oder Druck reagiert. Genau deshalb sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen so wichtig: Ein Zahnloch kann bereits vorhanden sein, obwohl Sie noch keine deutlichen Schmerzen spüren.

Ja, nicht jedes Loch im Zahn ist ausschließlich auf Karies zurückzuführen. Auch Brüche oder Erosion durch Säuren können dazu führen, dass Zahnsubstanz fehlt und ein Defekt entsteht. Für die Behandlung ist deshalb immer wichtig zu klären, was genau hinter dem Loch steckt. Je nach Ursache braucht Ihr Zahn eine andere Behandlung und einen anderen Schutz vor weiterem Substanzverlust.

Hormonelle Veränderungen, häufigerer Appetit auf Süßes oder Saures und Erbrechen mit Magensäure können die Zähne in der Schwangerschaft anfälliger für Karies und ein Loch im Zahn machen. Auch in der Schwangerschaft sollten Sie ein Loch im Zahn behandeln lassen, damit sich der Defekt nicht vertieft und Entzündungen vermieden werden. Für planbare Behandlungen gilt oft das zweite Trimester, also die 13. bis 27. Schwangerschaftswoche, als besonders günstig, weil die frühe Organentwicklung des Babys dann bereits abgeschlossen ist. Viele Schwangere fühlen sich in dieser Phase körperlich stabiler als zu Beginn oder am Ende der Schwangerschaft. Akute Beschwerden werden jedoch in jeder Schwangerschaftsphase behandelt. Für die Behandlung kommen moderne, gut verträgliche Füllmaterialien infrage. Eine örtliche Betäubung ist in der Regel möglich, Röntgen wird nur dann eingesetzt, wenn es medizinisch notwendig ist.

Bei Karies muss der Zahnarzt die betroffene Stelle meist bohren, um geschädigte Zahnsubstanz zu entfernen und das Loch anschließend zu füllen. Sind größere Löcher vorhanden oder ist der Zahn stark geschädigt, kann statt einer Füllung auch Zahnersatz nötig sein.

Wird ein Loch im Zahn nicht behandelt, wird es mit der Zeit größer und reicht tiefer in den Zahn hinein. Dadurch können zunächst Empfindlichkeiten, später auch Schmerzen, Entzündungen oder im weiteren Verlauf sogar ein Abszess entstehen. Je länger Sie warten, desto höher ist das Risiko, dass der Zahn aufwendiger behandelt werden muss. Im schlimmsten Fall geht der Zahn verloren und Sie benötigen Zahnersatz.

Ein Loch im Zahn lässt sich nicht dauerhaft selbst reparieren. Im Notfall können Sie mit Zahnknete aus der Apotheke die Stelle kurzfristig abdecken und den Zahn bis zum Termin beim Zahnarzt etwas schützen, zum Beispiel wenn eine Zahnfüllung rausgefallen ist. Das ersetzt aber keine zahnärztliche Behandlung, weil weder die Ursache, wie etwa Karies, beseitigt noch der Zahn dauerhaft dicht versorgt wird.

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