Bisshebung in Berlin- Minimalinvasive Methoden für ein entspanntes Lächeln

Beißen Sie sich auch durchs Leben?

Ihre Zähne sind durch Knirschen oder Pressen abgenutzt? Dann leiden sie womöglich unter einem gesenkten Biss. Ein gesenkter Biss beeinflusst nicht nur die Gesichtsästhetik. Auch Schmerzen im Kiefer-, Rücken- und Hüftbereich oder in den Knien sind oft die Folge. Sind Sie auch davon betroffen? Unsere KU64-Spezialisten für ästhetische Zahnheilkunde und Funktionsdiagnostik in Berlin stehen Ihnen zur Seite: Mit einer Bisshebung stellen sie Ihre natürliche Bisshöhe wieder her und bringen Ihren ganzen Körper zurück ins Gleichgewicht.

 

Wenn die Substanz der Zähne schwindet: Gründe für einen gesenkten Biss

Mit einem gesenkten Biss sind Sie nicht allein. Immer mehr auch junge Patienten leiden unter abgenutzten Zähnen, einem sogenannten Abrasionsgebiss. Die häufigsten Ursachen für die fortschreitende Abnutzung der Zähne sind das Zähneknirschen und Aufeinanderpressen der Zähne (Bruxismus). Weiterhin können folgende Faktoren einen gesenkten Biss begünstigen:

  • Stress
    Bei Stress geraten viele Menschen unter Druck. Nicht nur das Nervensystem ist dann angespannt, sondern oftmals auch die Kaumuskulatur. Meist wird psychoemotionaler Stress nachts über Knirschen und Zähnepressen abgebaut. Dabei treten enorme Kräfte auf. Mit der Zeit wird so nicht nur der Zahnschmelz abgenutzt, sondern auch das Dentin darunter.
  • Zahnfehlstellungen und Fehlbelastungen im Kausystem
    Auch angeborene Zahnfehlstellungen oder Zahnlücken können die Abrasion der Zähne begünstigen. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, Kontakt mit unseren Spezialisten für Kieferorthopädie aufzunehmen. Sie entwickeln ein maßgeschneidertes Konzept, das Zahnfehlstellungen langfristig behebt. Auch schlecht angepasster Zahnersatz kann zu einer unnatürlichen Abnutzung der Zähne führen. Falsch sitzende Kronen, Implantate, Brücken, Füllungen oder Prothesen und Provisorien können eine Fehlbelastung im Kausystem auslösen und die umliegenden Zähne schädigen.
  • Mangelnde Prophylaxe
    Unzureichende Mundhygiene und Erkrankungen wie Karies und Parodontose/Parodontitis können die Zahnhartsubstanz und den Zahnhalteapparat frühzeitig zerstören. Die gefährliche Säure ist die Magensäure (saueres Aufstoßen, Erbrechen) aber auch Coca Cola, jedoch kann auch sehr gesunde Ernährung (Rohkost) viel Säure beinhalten. Ebenso tragen falsche Ernährungsgewohnheiten zu einem Abrasionsgebiss bei. Vor allem säurehaltige Nahrungsmittel können bei fehlender Zahnpflege die Kaufunktion beeinträchtigen und zu einem Verlust der Bisshöhe führen.

 

Erste Anzeichen erkennen & rechtzeitig behandeln

In unserer Praxis für Zahnmedizin in Berlin sind Sie in guten Händen: Unsere Zahnärzte für Funktionsdiagnostik sind darauf spezialisiert, einen gesenkten Biss schon beim Entstehen zu erkennen und zu behandeln. Gemeinsam schauen wir nach den Ursachen und beraten Sie zu der für Sie sinnvollen Behandlung. So lassen sich Folgeschäden gezielt vorbeugen. Denn nächtliches Knirschen und Pressen wirkt sich auf den ganzen Organismus aus.

Bruxismus und seine Folgen

Abgenutzte Zähne sind häufig empfindlicher gegen alle Reize (kalt, heiß, süß, Druck). Darüber hinaus kann ein abgesenkter Biss Dysbalancen im gesamten Körper verursachen. Denn mit dem Pressen und Knirschen steht die Kau- und Gesichtsmuskulatur unter Dauerbelastung. Sie verspannt und verhärtet sich. Kiefergelenkschmerzen und Muskelverspannungen (Myopathie) sind oft erste Vorboten für einen gesenkten Biss. Meist strahlen die Beschwerden von den Zähnen in andere Körperbereiche aus. Dort zeigen sich oft folgende Symptome:
• Spannungskopfschmerzen
• Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
• Ohrenschmerzen
• Tinnitus
• Sehstörungen wie Augenflimmern, Doppeltsehen begleitet mit Schwindel
• morgendliche Schluckbeschwerden aufgrund mangelnder Durchblutung
• Beckenschiefstand
Unbehandelt kann Bruxismus langfristig zu Kiefergelenkproblemen (Arthropathie), zu Veränderungen an den Kiefermuskeln (Myoarthropathie) bis hin zur chronischen, entzündlichen cranio-mandibulären Dysfunktion (CMD) führen.

Bisshebung: ganzheitlich und individuell für mehr Balance

Liegen Ober- und Unterkiefer zu weit auseinander, kann eine Bissanhebung helfen, die Balance zwischen Ästhetik, Stabilität und Funktionalität wiederherzustellen. Unsere Zahnspezialisten bei KU64 Berlin achten präzise darauf, alle Zähne eines Kiefers in den Therapieplan einzubeziehen. Denn jede Veränderung an einem Zahn wirkt sich automatisch auf die Position und Funktion der Kiefergelenke aus. Bei frühen Anzeichen von „falschem Biss“ und CMD legen unsere Zahnärzte deshalb Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz, der die gesamte Körperstatik des Patienten berücksichtigt.
Je nach individueller Situation bieten wir Ihnen folgende Behandlungsmöglichkeiten:

Warm-up mit der Dros-Schiene (Stabilisierungsschiene)

Bei einem stark gesenkten Biss empfehlen wir unseren Patienten vor der definitiven Bisshebung eine therapeutische Testphase. Eine Möglichkeit dafür ist die Dros-Stabiliserungsschiene. Sie hebt die problematischen Frühkontakte der Zähne von Oberkiefer und Unterkiefer auf und trainiert die Kiefergelenke für die neue, gesunde Bisshöhe. Die Dros Schiene fertigt Ihr Zahnarzt nach individuellen Vorgaben in unserem hauseigenen zertifizierten zahntechnischen Labor. Sobald die Muskulatur durch Vorbehandlung (JIG/Aqualizer, Osteopathie) relaxiert ist.

Rekonstruktion mit Zahnersatz

Haben sich die Kiefergelenke an die neue Position gewöhnt, setzen unsere Zahnspezialisten den dauerhaften Zahnersatz ein. Je nach Abrasion der Zähne verwenden wir für den Aufbau Kronen, Teilkronen, Brücken, In- und Onlays oder Veneers aus Vollkeramik. Diese sorgen nicht nur für eine naturgetreue Ästhetik, sondern auch für dauerhafte Funktionalität. Bei geringer Abrasion an den Frontzähnen sind Veneers oder Teilkronen für die Bisshebung ausreichend.
Eine Bisshebung ist dauerhaft nur dann erfolgversprechend, wenn sie in ein ganzheitliches Therapiekonzept eingebunden ist. Aus diesem Grund arbeiten unsere Zahnärzte mit diversen, interdisziplinären Spezialisten (wie Osteopathen, Physiotherapeuten, Orthopäden, Psychologen) für Sie zusammen! So lernen unsere Patienten Techniken, die zu einer dauerhaften Entspannung der Muskulatur beitragen können.

 

Präzise Handarbeit für einen reibungslosen Biss

Eine Bisshebung erfordert Fingerspitzengefühl von allen Beteiligten: In unserer Praxis für Zahnmedizin arbeiten Zahnärzte, Implantologen und Zahntechniker Hand in Hand und stimmen ihre Behandlungsschritte perfekt aufeinander ab. Für eine präzise Diagnostik und Präparation Ihrer Zähne verwenden unsere Zahnärzte eine mindestens 4-fach vergrößernde Lupenbrille. Auch das Dentallabor Smile Design erfüllt höchste Präzisionsstandards. Für die Planung Ihres Zahnersatzes verwenden die Zahntechniker die neuesten 3D-Programme.

 

Rundum Service: Ein starkes Spezialisten-Team für alle Fälle

Eine Bisshebung ist äußerst komplex. Deshalb beziehen wir in unserer Zahnarztpraxis Ärzte und Spezialisten verschiedenster Fachrgebiete in die Therapie mit ein. Zu unserem Spezialistenteam gehören nicht nur Zahnärzte, Zahntechniker, Kieferorthopäden und Spezialisten aus der Implantologie. Auch Radiologen, Orthopäden, HNO-Ärzte, Heilpraktiker, Osteopathen und Physiotherapeuten unterstützen uns bei jedem einzelnen Behandlungsschritt. So ermöglichen wir unseren Patienten eine ganzheitlich erfolgversprechende Therapie.

 

Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen weiter!

Sie haben Fragen rund um die Themen Bruxismus und gesenkter Biss? Nehmen Sie Kontakt mit den Zahnexperten unserer Praxis auf:

  • Tsong-Ung An, Zahnarzt für Ästhetik und Prothetik und Zahntechniker
  • Dr. Karin Löer, Zahnärztin Versorgung des Abrasionsgebisses und Bisslagenkorrektur mittels Bisshebung und vollkeramischen Tabletops
  • Nadia de Bucourt und Dr. Svetla Alpermann, Zahnärztinnen mit Schwerpunkt Ästhetische Zahnheilkunde, Prothetik und Funktion

 

Was ist ein gesenkter Biss?

Bei einem gesunden Gebiss liegen Oberkiefer und Unterkiefer in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander. Die Kiefergelenke sind stabil positioniert, die Kaumuskulatur entspannt. Alle Seiten-, Eck- und Frontzähne bewegen sich beim Öffnen und Schließen des Unterkiefers harmonisch miteinander. In der Regel beträgt der Abstand in Ruhe zwischen Ober- und Unterkiefer zwei bis vier Millimeter. Nur beim Schlucken berühren sich beide kurz.
Geht Zahnhartsubstanz verloren, vergrößert sich auch die Distanz des Oberkiefers zum Unterkiefer. Liegen beide mehr als acht Millimeter auseinander, spricht man von einem gesenkten Biss. Die Zähne haben dann oftmals keinen Kontakt mehr zu ihren Gegenzähnen. Zum Teil liegt das Zahninnere frei. Die Folge: Verkürzte Front- und Eckzähne können den Biss nicht mehr harmonisch führen. Die gesunde Okklusion ist gestört. Die Folge: Das Kaumuster entwickelt sich von einem funktionellen vertikalen in zu einem horizontalen Kaumuster, ähnlich einem Wiederkäuer.

Aus Kontaktpunkten im gesunden Gebiss werden Kontaktflächen. Dazu muss man wissen, dass „Kauleistung=Kraft pro Fläche“ ist. Je größer die Fläche, desto stärker müssen die Kaumuskeln arbeiten, um die Kauleistung zu erzeugen. Dadurch hypertrophieren die Kaumuskeln (und auch die Kaufhilfsmuskulatur). Ein sich selbst verstärkender Teufelskreis wird in Gang gesetzt.

Was ist die Lösung? => Die Zeit zurückdrehen!

Kaum eine medizinische Disziplin kann das wirklich, was bei KU64 bei den Zähnen möglich ist. Wir können Ihnen quasi jungfräuliche Kaufläche in der alten Höhe zurück geben mit perfekten Kontaktpunkten. Das hat zur Folge, dass die Muskeln viel weniger beansprucht werden. Der Teufelskreis ist durchbrochen!