GUIDED BIOFILM THERAPY (GBT) BEI KU64

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Prophylaxe 4.0 – schonender, angenehmer und effektiver!

KU64 führt als eine der ersten Praxen in Deutschland das wegweisende und innovative Prophylaxe-System „Guided Biofilm Therapy (GBT)“ ein. Die weiterentwickelte Prophylaxebehandlung bietet mehr Schutz im Mundraum.

 

Worum geht es im Kern?

Für Sie als Patientin oder Patient wird die neue KU64-Prophylaxe schonender, angenehmer und effektiver. Bisher beinhaltete die professionelle Reinigung viel Kratzen und Polieren, um die rauhe Oberfläche wieder einigermaßen zu glätten. Sowohl der Airscaler-Ultraschall, wie auch die Handinstrumente hinterlassen alles andere als eine glatte Zahnoberfläche und es wird einiges an Substanz abgetragen. Bei unserer neuen PZR geht es nicht mehr darum viel abzukratzen, sondern um eine möglichst schonende Reinigung und Desinfektion, auch Biofilm-Management genannt. Deshalb wird ab sofort beim AirFlow auch ein neues Pulver verwendet. Dieses Pulver ist ein 4-wertiger Zuckeralkohol namens Erythritol. Es ist verwand mit Xylitol aber besser. Besser, weil es zusätzlich zur mechanischen Reinigungswirkung auch einen chemischen Effekt auf die Keime hat, die nicht entfernt wurden z.B. im Wurzelzement. Es hemmt den Stoffwechsel dieser Keime und macht sie damit weitgehend unschädlich. Mit dieser tollen Technik entfernen wir den gesamten krankmachenden Biofilm im Mund.

Das hat fundmentale Auswirkung auf den Ablauf der neuen Prophylaxe:

· Zähne und Zahnfleisch werden mit dem Mittel namens „total mouth desinfection“ angefärbt. Dies geschieht, damit unsere hocheffektive Therapie maximal gezielt eingesetzt werden kann. Ganz nach dem Motto: „der Feind – also Bakterien und Beläge – wird erstmal enttarnt und sichtbar gemacht.“ Nebeneffekt: wir zeigen Ihnen, wo Sie optimal geputzt haben und wo nicht, damit Sie Ihre Mundhygiene verbessern können
· Zahnfleisch- und Zungenreinigung-Reinigung mit Erythritol Plus-Pulver von EMS (renommierte Qualitätsmarke in der Zahnmedizin aus der Schweiz). Das Wasser wird bei diesem Airflow-Gerät erstmalig so erwärmt, dass man es auch spürt
· mit dem neuen Piezon No Pain Ultraschall von EMS mit den feinen PS-Ansätzen Taschen weiter reinigen und Zahnstein entfernen.
· wir vereinbaren gemeinsam einen neuen Recall-Termin, damit wir eine langfristige Verbesserung Ihrer Mundhygiene gewährleisten können

Übrigens:
Als eine der ersten Zahnarztpraxen in Berlin bietet KU64 den Schnell-Test PerioSafe an, damit wir unentdeckte parodontale Entzündungen erkennen, bevor es überhaupt zum Gewebeabbau im Zahnhalteapparat und womöglich zum Zahnverlust kommt.

KU64-Prophylaxe – was sind die Vorteile?

* sie ist schonend, angenehm, gründlich und tut nicht weh
* schützt vor Karies und Parodontitiserkrankungen
* mit der GBT-Technologie und der Anfärbmethode von EMS wird präzise gearbeitet und nicht unnötig mit scharfen Instrumenten gekratzt
* der Zahnarzt kann die Kontrolle präziser und schneller durchführen, denn kein Zahnstein oder Beläge versperren ihm die Sicht
* Zahnersatz (Füllungen, Kronen, Inlays und auch Veneers) halten länger

Was sagt Dr. Stephan Ziegler, KU64-Inhaber und Zahnarzt, zur Einführung des neuen Prophylaxesystems?

Effektive Waffe im Einsatz gegen gefährliche Bakterien   

Im Laufe des Lebens klagen Menschen unterschiedlichen Alters immer wieder über Zahnschmerzen oder Zahnfleischbluten. „Oftmals ignorieren Patienten diese ersten Warnsignale mit fatalen Folgen“, weiß Dr. Stephan Ziegler, leitender Zahnarzt und Gründer der KU64-Zahnarztpraxis aus Berlin. Er warnt: „Ab dem 35. Lebensjahr steigt zudem die Gefahr an einer Parodontitis, also einer Zahnbettentzündung, zu erkranken, die im schlimmsten Fall mit dem Zahnverlust endet und Organe beschädigt.“ Allerdings bietet ein neuartiges Prophylaxe-System, die sogenannte Guided Biofilm Therapy (GBT), effektiven Schutz im Kampf gegen schädliche Keime.

Schwachstelle Zahnfleischrand

Meist durch mangelnde Hygiene hervorgerufen, vermehren sich Mikroorganismen im Mundraum extrem schnell. Versteckt in schwer zugänglichen Zahnzwischenräumen, auf der Zunge oder unter locker sitzenden Prothesen lauern sie auf Nahrung, die sie anschließend verwerten. Bei diesem Prozess, auch Stoffwechselaktivität genannt, scheiden die Kleinstlebewesen Säuren aus, die der Zahnhartsubstanz im wahrsten Sinne des Wortes an die Substanz gehen. Besonders empfindlich auf den dabei entstehenden Bakterienteppich, auch Plaque genannt, reagiert der Zahnfleischrand mit Entzündung. Patienten merken diesen schleichenden und größtenteils schmerzlos verlaufenden Prozess oftmals nicht, der mit typischen Symptomen wie Zahnfleischblutungen einhergeht. „Perfekte Voraussetzungen für entzündliche Erreger, die über das geschwächte Gewebe in den Organismus eindringen und sogar das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko erhöhen“, erklärt Dr. Ziegler.  

Keime im Ansatz ersticken

Stellen Ärztinnen und Ärzte einen bakteriellen Infekt fest, greifen sie auf konventionelle Methoden wie die professionelle Zahnreinigung (PZR) mit scharfen Polierpasten, Ultraschall oder in schwerwiegenderen Fällen sogar auf die Kürettage, also einer oberflächlichen Abtragung der Keime durch einen scharfen Löffel, zurück. „Bei herkömmlicher Politur werden viele Problemzonen nicht erreicht und die Gingiva, also das Zahnfleisch, unnötig verletzt. Oftmals ist diese Art der traditionellen Reinigung für Patienten sehr unangenehm, zum Teil sogar schmerzhaft, sodass Folgetermine ausbleiben“, weiß Dr. Ziegler. Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis mit tiefen Zahnfleischtaschen schabt der Arzt die darin liegenden Mikroorganismen mit einem feinen Instrument ab. Dabei kommt es allerdings auch zu einer Abtragung des wichtigen Zahnzements. Diese äußere Gewebeschicht zwischen Zahn und Zahnfleisch bildet jedoch eine wichtige Schutzfunktion. Fehlt diese, dringen Bakterien schneller ein. „Zudem hinterlassen beide Vorgehensweisen, und ebenso die Reinigung mit herkömmlichen Ultraschallgeräten, eine raue Oberfläche. Gefährliche Erreger finden hier ideale Unterschlupfmöglichkeiten und vermehren sich weiter“, betont der KU64-Experte.

Prophylaxe nicht gleich Prophylaxe  

Um unkontrolliertes Bakterienwachstum zu stoppen, greifen Expertinnen und Experten auf eine weiterentwickelte Technologie der bekannten Pulverstrahltechnik, auch Air-Flow genannt, zurück. Dr. Ziegler von KU64 aus Berlin gehört zu einem der ersten Anwender in Deutschland und erklärt das neue Prinzip: „Im ersten Step wird der Biofilm, also der Bakterienteppich, im Mundraum mit Farblösung sichtbar gemacht. Anschließend entfernt das neuartige Pulver-Wasser-Luftgemisch aus Erythritol vorhandene Erreger. Dieser Zuckeraustauschstoff weist im Gegensatz zu seinem Vorgänger Xylitol verbesserte Eigenschaften auf. Zum einen erhöht er die mechanische Reinigungswirkung, die individuell mithilfe feiner oder grobkörnigerer Strahlung auf die jeweilige Mundsituation abgestimmt wird. Zum anderen desinfiziert und hemmt er den Stoffwechsel übriggebliebener Bakterienstämme im Zahnzement. Diese perfekte Kombination poliert acht Mal effektiver die Zahnoberfläche und verkürzt somit die Behandlungszeit auf lediglich 45 Minuten. Selbst die Haut einer Tomate bleibt bei dem schonenden Verfahren unbeschadet. Weiterer Vorteil: Der temperierte Wasserstrahl von 40 Grad empfinden Patienten jetzt als angenehm.“ Regelmäßige Kontrolltermine mithilfe der neuen GBT hält die Zahngesundheit aufrecht und beugt Krankheiten vor. 

Unsere Prophylaxeassistentinnen und Prophylaxeassistenten beraten Sie gerne über unsere neue und weiterentwickelte Prophylaxe! Termine können Sie unter 030-8647320 vereinbaren!

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